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Im Arbeitskreis ai Juristinnen und Juristen Berlin engagieren sich Juristinnen und Juristen aus unterschiedlichen Berufen sowie Studierende für gefährdete Berufskollegen.
Juristen schützen und verletzen Menschenrechte. Es sind Juristen, die unter Missachtung von rechtsstaatlichen Grundsätzen Gesetze schaffen und in politischer Willkür vollstrecken und so Menschenrechtsverletzungen begünstigen. Andererseits gehören Juristen häufig auch zu den vehementesten Fürsprechern der Opfer. Sie prangern Menschenrechtsverletzungen an, wodurch sie nicht selten selbst in Gefahr geraten.
Wir meinen, dass Kollegialität und Solidarität mit gefährdeten Berufskollegen es gebietet, dass wir aktiv werden. Wo Fakten zusammengetragen werden, Öffentlichkeit hergestellt wird und Proteste zu befürchten sind, ist die Hemmschwelle für Regierungen deutlich höher, Menschenrechtsverletzungen zu begehen. Wir dürfen daher nicht schweigen, wenn Menschen „verschwinden“, gefoltert oder hingerichtet werden.
Indem wir durch unsere Aktionen auf Menschenrechtsverletzungen an Juristen aufmerksam machen, können wir den Betroffenen helfen.
Unsere Arbeit zur Hilfe betroffener Juristinnen und Juristen beinhaltet daher immer wieder den Einsatz
Unser Arbeitskreis nutzt berufsspezifische Fachkenntnisse, Fähigkeiten, Erfahrungen und Kontakte für die Menschenrechtsarbeit.
Im Einzelnen besteht unsere Tätigkeit darin:
Arbeitskreis Juristinnen und Juristen
ai-Büro-Berlin
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
info@ai-juristen.de